Während unser fleißiger Elektriker bei der Arbeit war, machten Andrea, Tim und ich uns noch auf den Weg, unsere Badfliesen auszusuchen. Das hatten wir zwar schon mal im September in einem Fliesengeschäft in Ismaning in Angriff genommen, aber seither zurückgestellt. Weil Fliesen manchmal lange Lieferzeiten haben, griffen wir die Arbeit gestern wieder auf, in einem kleinen Fliesenladen in der Nähe meiner Arbeit.
Nachdem wir dort umgeschaut hatten, waren wir uns gar nicht mehr so sicher, dass wir so bald zu einem Ergebnis kommen. Der Verkäufer war sehr eifrig dabei, uns seine gesamte Kollektion vorzuführen (wobei wir den einen oder anderen ekelerfüllten Gesichtsausdruck nicht verstecken konnten). Zuhören war dagegen nicht seine Stärke. Oft überboten sich Fliesenleger und Verkäufer mit den besten Einfällen für unser Bad. Verwirrt und mit einigen Ansichtsfliesen bepackt verließen wir den Laden und planten fürs ein Fliesen-Intensivwochenende. Zum Glück war alles nicht so schlimm wie erwartet. Oft ist der erste Eindruck eben der richtige: in Ismaning wurden wir innerhalb kurzer Zeit fündig.
Das „Elternbad“ bekommt nun Natursteine (Travertin, im Foto zu sehen die großen Steine am Boden und ganz links an der Wand, sowie das Mosaik in der Dusche), während das „Kinderbad“ mit etwas pflegeleichteren Keramikfliesen ausgelegt wird. Für lebhaftere Farben sorgt dort eine Kombination aus Bodenfließen in verschiedenen Tönen (Foto unten) und dazu weiße Wandfließen.

Nächste Woche wir das alles so schnell wie möglich bestellt, und der Fliesenleger kann – buchstäblich – loslegen.

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